O Tristesse

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Bummeln fällt nicht nur ins Wasser, sondern auch aus wegen „is nicht“. Wir wandern durch die kleinen Gassen und staunen über die Fachwerkhäuser, die altersschwach und lebensmüde über dem Fluß aufragen. Die Lädchen stehen weniger schmuck dazwischen und gähnen uns entgegen.

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Wir erklimmen den Treppenberg zur Kunsthalle Würth. Ein wunderbarer Ort für einen verregneten Tag. Hell und freundlich. Schelmisch grinsen die berühmten Helden im Museumsshop von den Buchdeckeln.

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Max und Moritz an jeder Ecke, ebenso wie Hans Huckebein. Und eine riesige Ansammlung von Busch’schen Zeichnungen, Ölgemälden und Tuschekarrikaturen. Wunderbar. Mit den Gedichten die perfekte Synthese von Wort und Bild.

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Wir verbringen viel Zeit zwischen erstem und letztem Streich und wollen morgen noch einmal her.

Später essen und trinken wir etwas im Gasthof unten neben der Kirche. Auch der Espresso schmeckt, und einmal mehr lerne ich, dass Tristesse die schönsten Bilder in den grauen Himmel malen kann.

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Eure Heike aus dem [wa]schatelier

Veröffentlicht mit Fotos von http://www.waschatelier.de©

2 Gedanken zu “O Tristesse

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