Mut Intro

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Ich musste den Tag im Foto festhalten

„Mut“ wird die neue Serie auf meinem waschatelier-Blog sein. Darin möchte ich Euch da draußen ein paar Einblicke gewähren in mein Dasein als freiberufliche Illustratorin, den Beginn der Selbstständigkeit, den Branchenwechsel mit 40, die Aufs und Abs, die täglichen Herausforderungen und alles eben, was dazu gehört.

Die Serie soll keine Aufforderung sein à la „schmeiß alles über Bord und mach dich selbstständig“. Es ist meine Geschichte und mit Sicherheit hätte ich alles anders angegangen, wenn ich beispielsweise alleinerziehende Mama gewesen wäre.  Ich hatte durch meinen Mann bestimmt auch eine gewisse Sicherheit und ein intaktes soziales Netz. Aber, warum diese Serie dennoch den Titel „Mut“ trägt, könnt ihr im Folgenden lesen.

Ich freue mich über Anregungen, Kommentare oder auch gerne persönliche Nachrichten, wenn Euch eine bestimmte Frage unter den Nägeln brennt. Dann immer heraus damit!

Unter dem Hashtag #Mut könnt Ihr auf diesem Blog schließlich alle Teile der Serie finden und der Reihe nachlesen. Viel Spaß dabei.

Fangen wir mit ein paar harten Fakten an:

  • 2014 kündigte ich meinen unbefristeten Job

    SAMSUNG

    1. Tag ohne Job

  • ich war damals bereits über 40 Jahre alt
  • zum damaligen Zeitpunkt hatte ich keinen Plan, was ich künftig tun würde
  • wir sind ein Haushalt mit 1,5 Gehältern und waren bis dato immer auf mein Gehalt mit angewiesen
  • zum Zeitpunkt meiner Kündigung war mein Mann bereits seit drei Monaten krank und keiner wusste, was mit ihm los ist
  • wir haben zwei gemeinsame Kinder
  • am ersten Tag meiner Arbeitslosigkeit pflanzte ich im Garten Kräuter und war der glücklichste Mensch der Welt

Eure Heike aus dem [wa]schatelier

7 Gedanken zu “Mut Intro

  1. Liebe Heike,
    bin schon gespannt auf deine neue Serie, nicht zuletzt auch deshalb, weil die harten Fakten bis auf die zwei Kinder und den Garten bei mir nahezu die gleichen waren.
    Ich habe ebenfalls 2014 meinen unbefristeten Job gekündigt und damals war mein Mann in einer beruflich extrem heiklen Phase (immerhin nicht krank), so dass wir monatelang bangten, bald beide arbeitslos in dieser teuren Stadt zu sein… Diesem Drama sind wir nochmal knapp von der Schippe gesprungen und auch sonst ist viel passiert seitdem, viele Aufs und Abs.
    Lass uns doch mal, wenn dieses Winter-Hin-und-Her mal ein Ende hat, zusammen eine Runde drehen, mit Einkehr in irgendeinem Fräulein (Grüneis, Isar, sonstiges), was meinst du?
    Einen schönen Sonntag wünscht dir
    Natascha

  2. Liebe Heike,
    ich bin gepannt und verwundert darüber, dass ich anscheinend doch nicht so exotisch bin, wie ich dachte. Mein Mann war nicht krank, aber durch eine immer schwierigere Jobsituation gezwungen für Jobs (befristet) in die Schweiz und später nach München zu gehen. Ich hatten einen Teilzeitjob der mir zur Belastung wurden: zwei Kinder, ein Haus, ein kranker Vater, dessen Firma und mein Mann am Pendeln. Ich schmiss den Job um all das zu schaffen. Irgendwann beruhigte sich alles und ich war auf Jobsuche und es bot sich nichts.
    So habe ich begonnen Kommunikationsdesign zu studieren – die Mitstudenten können locker meinen Kinder sein (aber einige sind nun meine Freunde). Nun ist das Studium in diesem Februar zuende und jetzt… selbstständig? Das braucht Mut! Ich bin gespannt auf deine Geschichte und wenn du mal nach Hamburg kommst, melde dich 🙂

    Liebe Grüße und gute Besserung, Juli

  3. Hallo liebe Heike!

    Ganz schön mutig kann ich da nur sagen…. Hut ab!

    Auch ich bin natürlich sehr gespannt, wie es weiter geht…. da ich mir auch gerade etwas NEUES einfallen lassen muss. 😦

    Liebe Grüße, Deine Christine

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